Horrorjahre für Autoindustrie? So what…

An jeder Ecke hört man von Vertretern der Automobilindustrie und von diversen Medien „Huch die Abwrackprämie ist aufgebraucht, nun gehen wir kaputt! Der Staat soll was tun!“.

Sorry, aber langsam reicht es! Es kann echt nicht sein, dass die Firmenbosse uns Bürger für so naiv halten, dass es nicht schon hinlängst bekannt war, dass diese Art der staatlichen Subventionierung beschränkt sein wird – und folglich irgendwann mal zuende geht. Jetzt erneut nach dem Staat zu schreihen beweist meiner Meinung nach nur, dass man solche Förderung von vornherein hätte sein lassen müssen. Denn der Markt reguliert sich selbst und wenn keiner Autos braucht, dann wird das seinen Grund haben – vielleicht hat der eine oder andere schon mal was von Angebot und Nachfrage gehört: denn wo das Angebot zu groß ist oder die Nachfrage zu gering, dann entstehen Überkapazitäten, die abgebaut werden müssen.

Der Normalbürger muss für Fehler im Management der Firmen herhalten, wo die Bosse sich vorher noch mit reichlich Geld davon machen, wie das Beispiel Arcandor zeigt. Sicherlich, der ehemalige Chef dort hat einen Vertrag, der Ihm das ganze Geld zusichert; die Frage dabei ist jedoch, warum werden bereits im Vorfeld solche Verträge abgeschlossen. Manager sollten nach Leistung bezahlt werden, es sollte nicht ihnen eine Leistung (sprich Geld) zugesagt werden, egal was kommt.

Naja, man kann noch viel mehr dazu schreiben, dies nur einige wenige meiner Gedanken zu diesem Thema…

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2 Kommentare zu „Horrorjahre für Autoindustrie? So what…“

  1. […] Selten liest man Blogs, auf denen die Meinung deutlich gesagt wird. Und die, die es tun haben dann keine Luft mehr es komplett zu Ende zu reden. Irgendwann kommt dann einer, der zufällig über den Beitrag stößt, dazu die Gedanken ein wenig fortzuführen. Dieser jemand werde jetzt ich sein und der Artikel folgender: Horrorjahre für Autoindustrie? So what… […]

  2. Alex Wenzel sagt:

    Ist ähnlich wie mit der Subventionierung der Milchbauern…
    Bei der Überproduktion an Milch frage ich mich, warum soll solch ein Fehlverhalten noch belohnt werden?
    Sollte ein Architekt, der gerade keine Aufträge hat und dennoch Häuser plant, dann nicht auch in der Lage sein, für seine Überproduktion an Entwürfen die keiner braucht, Geld vom Staat für seine Arbeit zu bekommen.
    Warum werden weiter Autos gebaut die vom Normalbürger ohne staatliche Zufinanzierung nicht bezahlbar sind.
    Die freie Marktwirtschaft hat als zentrales Konzept die Regulierung über Angebot und Nachfrage. Wenn alle an dem System antizipieren wollen, sollen sich sich auch mit den Konsequenzen abfinden. Wenn eine Ware am Markt nicht den Absatz finden, der zum Erhalt des Unternehmens reicht, muss das Unternehmen eben etwas anderes produzieren/verkaufen/machen oder sich den Gesetzen des Kapitalismus beugen und dicht machen…..
    Ich bin ja eh für eine Trennung von Staat und Wirtschaft, ebenso wie für eine Trennung von Staat und Religon….
    Also CDU/CSU Tschööööööööööö… Welcome Positive Anarchie!